Paul war einer echter "Stadtjunge" aus Dordrecht. Die Landluft konnte er aber in den Ferien immer bei seinen Verwandten im Dorf schnuppern. Zum Glück, denn dadurch habe ich ihn auch kennengelernt. Ich bin ein echtes Mädchen vom Land und wollte gern einen Bauern heiraten. 1996 konnten wir einen Kälbermastbetrieb kaufen. Im Jahr 2002 haben wir den ersten Stall nach dem Peter’s Farm-Konzept umgebaut und 2005 folgte der zweite. Im Jahr 2018 wurde die alte Stall abgerissen und wir haben eine neue gebaut.
Kälber sind von Natur aus Herdentiere, und das ist auch der Ausgangspunkt von Peter’s Farm. Es ist sehr befriedigend zu sehen, wie sie in einem geräumigen Stall herumtollen. Einen Peter’s Farm-Betrieb hat man, weil man seine Tiere liebt. Das gibt einem die Überzeugung, das Bestmögliche für sie zu tun. Das bedeutet aber nicht, dass man sich jede Minute des Tages mit den Kälbern beschäftigen muss. Das ist das Schöne an einem Peter´s Farm-Betrieb. Wenn man alles gut organisiert hat, können die Kälber sich selbst unterhalten und ernähren. Das bietet uns den Raum, die Arbeit mit der Familie, mit Hobbys und mit ehrenamtlicher Arbeit zu verbinden.
Wir haben noch genügend Ideen für unseren Peter´s Farm-Betrieb. Der Umbau des Offenstalls steht ebenfalls auf unserer Wunschliste und auch eine neue Futterküche. Wir sind energieneutral. Kürzlich waren drei ehemalige Lehrer von Paul bei uns zu Besuch. Sie waren sehr beeindruckt von unserem Betrieb. Und sie fanden es toll, dass ein Mann aus der Stadt gemeinsam mit seiner Frau so etwas aufbauen kann! Wir hoffen, dass wir uns mit Gottes Hilfe noch lange auf diese positive Weise mit Kälbern befassen können!
Tipp: Lesen Sie auch die häufig gestellten Fragen (FAQ). Vielleicht finden Sie dort schon eine Antwort auf Ihre Frage?